Die Carbolight Bridge vereint schlankes Design und Ressourceneinsparung. Sie ist 9,5 Meter lang und ist als filigranes Bauwerk aus zwei leicht geneigten V-Stützen, einem dreiteiligen Überbau und einem Konstruktionsgewicht von nur 2,1 Tonnen konzipiert.
Die kraftflussoptimierte Form und der Sandwichaufbau des Überbaus spielen für den Leichtbau eine wesentliche Rolle. Die biaxial gekrümmte Unterseite und die flache Deckschicht bestehen aus Carbonbeton, während die Schicht dazwischen aus Infraleichtbeton gefertigt wurde. Somit ließ sich Material einsparen und Gewicht reduzieren. Mit Hilfe einer parametrisierten 3D-Modellierung wurde die Geometrie hinsichtlich der Lastabtragung und des Designs optimiert.
„Durch Verknüpfung des 3D-Modells mit einem Statikprogramm war es möglich, die Brücke hinsichtlich Materialeinsatz und Lastabtrag quasi zeitgleich zu optimieren. Dazu wurde eine Schnittstelle zu einer FEM-Software programmiert, die es ermöglicht, die Auswirkungen einer Geometrieänderung auf den Lastabtrag quasi zeitgleich zu ermitteln.“
Iurii Vakaliuk, Architekt und Wissenschaftler am Institut für Massivbau, TU Dresden
Anschauen und begreifen lässt sich die Brücke im neu gestalteten Abteilung Brücken- und Wasserbau des Deutschen Museums in München.
Bild oben: Die Carbolight Bridge lässt sich im Deutschen Museum in München bewundern. (Quelle: Ansgar Pudenz)
Quelle und weitere Infos: Pressemitteilung
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