Constellium und Renault forschen gemeinsam an nachhaltigen Autoteilen aus Aluminium

Constellium leitet eine neue F&E-Initiative in Frankreich: das Projekt ISA3. Die Abkürzung steht für „Intégration de Solutions Aluminium pour Alléger les Automobiles“.  Ziel ist die Entwicklung von Aluminium-Autotüren, die um 15 Prozent leichter als der derzeitige Durchschnitt, effizienter zu produzieren und in allen Phasen des Lebenszyklus recycelbar sind.

Bild oben: Constellium und die Renault Gruppe starten Forschungsprojekt für nachhaltigere Aluminiumlösungen im Automobilbau (Quelle: Constellium)

„Wir glauben, dass wir mit diesem Projekt den Marktanteil von Aluminium in der Automobilherstellung vergrößern können, da die Hersteller bestrebt sind, CO2-Emissionen zu reduzieren und ihr Angebot an Elektrofahrzeugen zu erweitern. Darüber hinaus ist die Zusammenarbeit mit unseren Partnern im Bereich des End-of-Life-Recyclings eine spannende Möglichkeit, die Umweltauswirkungen der gesamten Lieferkette für Aluminium in der Automobilherstellung zu reduzieren.“
Jack Clark, Senior Vice President, Manufacturing Excellence und Chief Technical Officer

Am Forschungsprojekt sind außer der Groupe Renault noch die ESI Group, das Institut de Soudure (Institut für Schweißtechnik) und die Universität Lothringen beteiligt.

„Wir müssen die Kosten pro eingespartem Kilogramm bei Automobilteilen, insbesondere bei Aluminiumteilen, senken. Das ISA3-Projekt zielt darauf ab, den Preis pro Kilogramm bei Aluminiumtüren um die Hälfte zu senken. Das ist essentiell, um auch in Zukunft das Fahrzeuggewicht durch den Einsatz von Aluminium zu reduzieren.“
Patrice Belliard, Experte für Flachprodukte bei der Groupe Renault


» Mehr Infos zum Unternehmen im Firmenland: Constellium


Quelle und weitere Infos: Pressemitteilung

Comments are closed, but trackbacks and pingbacks are open.