Digicomp schließt Lücke zwischen Prozessüberwachung und Simulation bei der Harzinfiltration

Digicomp schließt Lücke zwischen Prozessüberwachung und Simulation bei der Harzinfiltration

Als smarten Digitalisierungsansatz für die Faserverbundfertigung bezeichnet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR das Projekt Digicomp. Dazu wird der Informiationsfluss der Daten entlang der gesamtem Wertschöpfungskette von Faserverbund-Bauteilen über eine serviceorientierte Sichtweise realisiert. Im Fokus stehen neben dem zu fertigenden Produkt die damit verknüpften Daten und deren Historie.

Bild oben: Die smarte Faserverbundfertigung: Digicomp(Quelle: DLR)

Erstmals konnte so die Brücke zwischen der ultraschallbasierten Überwachung und der Simulation des Injektionsprozesses bei der Herstellung von Bauteilen aus fasererstärkten Kunststoffen geschlagen werden. . Im ersten Service erfolgt die Aufnahme der Ultraschallsignale und deren Auswertung. Im zweiten Service werden die Sensorsignale zu einer Fließfrontinformation zusammengesetzt.

Dies geschieht durch kontinuierliche Minimierung der Abweichung zwischen Fließsimulation und Realität. Ausgewählte Parameter der Fließsimulation werden angepasst, bis die Unterschiede zwischen Realität und Simulation minimal sind.

Das Ergebnis ermöglicht eine Inline-Bewertung des aktuellen Bauteilzustands sowie eine Bewertung des weiteren Verlaufs hinsichtlich möglicher Defekte. Neben der Generierung neuer Prozessparameter zur Auflösung von Tränkungsfehlern findet zugleich die Qualitätssicherung statt. Einzig in Bereichen hoher Defektwahrscheinlichkeiten ist das entstehende Bauteil noch zu prüfen.


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Quelle und weitere Infos: Pressemitteilung

 

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