Evonik erhöht Produktionskapazität für Schäume

Evonik erhöht Produktionskapazität für Schäume

Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Leichtbaumaterialien für Spezialanwendungen baut Evonik seine Produktion von geschlossenzelligen Hochleistungshartschäumen der Marke Rohacell  am US-Standort aus.

Ende 2020 soll die neue Produktion in Betrieb gehen. Mit der Investition wird das Spezialchemieunternehmen seine Jahreskapazitäten für die hochtemperaturbeständigen Polymethacrylimid-Schäume (PMI) in Nordamerika signifikant erhöhen.

„Die Investition stärkt unsere weltweite Position als zuverlässiger Partner und Lösungsanbieter von PMI-basierten Hochleistungshartschäumen als Leichtbaumaterial und wird uns ermöglichen, die steigende Nachfrage in Nordamerika langfristig bedienen zu können.“
(Christina Walkosak, Leiterin des Geschäftsgebiets High Performance Polymers in Region Amerika, Evonik)

Leichtbaumaterial für Spezialanwendungen

Die Nachfrage komme vor allem aus der Luft- und Raumfahrtindustrie sowie dem Elektroniksektor. Vor zwei Jahren hat das Unternehmen seine Schaumstoff-Produktion in Deutschland bereits um 20 Prozent gesteigert.

Der steife Strukturschaumstoff wird für Sandwichbauteile in der Luftfahrt, bei Automobilen, Schiffen, in Sportausrüstung, in Elektronik und der Medizintechnologie eingesetzt. Er ist besonders leicht und hält hohen Temperaturen und hohem Druck stand. Ein gutes Kernmaterial für Composite-Bauteile also.

Da sich die Bauteile dadurch schnell und effizient produzieren lassen, reduzieren sich auch die Produktionszeiten und -kosten für den Hersteller. Darüber hinaus ermöglichen die Vorteile des Leichtbaumaterials Energieeinsparungen über die gesamte Lebensdauer.

Bild oben: Sandwichstruktur mit dem Hartschaum Rohacell (Quelle: Evonik)


Quelle und weitere Infos: Evonik, Plastverarbeiter, Plasticker

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