Geeignete Fügeverfahren für Multimaterialverbunde im Leichtbau sind noch immer eine Herausforderung und Gegenstand zahlreicher Forschungsprojekte.

Im Rahmen des Projekts „Multifunktionale Schnittstellen FKV“ (IGF-Vorhaben 20870 BG), das seit 2019 läuft, forschen Wissenschaftler am Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden und dem Laboratorium für Werkstoff- und Fügetechnik (LWF) der Universität Paderborn an schädigungsarmen, kraftflussgerechten FKV/Metall-Verbindungen auf Basis etablierter punktueller Fügeverfahren wie Widerstandspunktschweißen (WPS) oder Clinchen.

Im Projekt sollen metallische multifunktionale Schnittstellen (MFS) bereits während der Bauteilfertigung in eine FKV-Struktur integriert werden, um das Bauteil danach durch punktuelle Fügeverfahren prozesssicher mit Metall-Strukturen verbinden zu können. Dieses Verbindungssystem soll in bereits verfügbare Montageprozessketten für klassische Metallbauweisen integriert werden und so den kostengünstigen, effizienten Einsatz von FKV-Strukturen in modernen Mischbauweisen ermöglichen.


Quelle und weitere Infos: TU Dresden, Kunststoffe, Leichtbau Sachsen, Plastverarbeiter

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