IGCV: Institutsleiter Rüdiger Daub wird Batteriezellenfertigung forcieren

IGCV: Institutsleiter Rüdiger Daub wird Batteriezellenfertigung forcieren

Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Daub ist seit dem 1. Juni 2021 neuer Leiter des Fraunhofer-Instituts für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV in Augsburg. Er steht von nun an gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Klaus Drechsler und Prof. Dr. Ing. Wolfram Volk an der Spitze des Instituts. Mit seiner langjährigen Erfahrung aus der Automobilindustrie – etwa bei BMW – soll Daub gezielt inhaltliche Schwerpunkte im Bereich Produktions- und Verarbeitungstechnik sowie bei der Forschung zur Elektromobilität setzen. So wird er unter anderem das Thema Batteriezellenfertigung vorantreiben.

„Bei BMW hat mich die Fertigung von Lithium-Ionen-Zellen von Anfang an fasziniert. Die technische Komplexität in der Produktion ist eine Herausforderung. Gleichzeitig brauchen wir als Gesellschaft diese Energiespeicher, um eine nachhaltige Zukunft gestalten zu können. Für mich war es deshalb etwas ganz Besonderes, das BMW-Batteriezellen-Kompetenzzentrum mit aufzubauen – eine Plattform, um alle Eigenschaften von Batteriezellen kontinuierlich zu verbessern.“
Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Daub, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV

Solche Konzepte, so Daub, seien notwendig, um in Zukunft international wettbewerbsfähige, nachhaltige Produkte zu entwickeln und produzieren zu können.

Zusätzlich zur Institutsleitung folgt Professor Daub dem Ruf an die Technische Universität München (TUM). Dort übernimmt er den neu eingerichteten Lehrstuhl für Produktionstechnik und Energiespeichersysteme am Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften iwb. In seiner Doppelfunktion als Institutsleiter und Lehrstuhlinhaber soll Daub die schon bestehenden strategischen Synergien zwischen TUM und Fraunhofer IGCV weiter vertiefen.

Bild oben: Der neue Leiter des Fraunhofer-Instituts IGCV, Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Daub, will das Thema Batteriezellenfertigung vorantreiben. (Quelle: Fraunhofer-Institut IGCV)


Quelle und weitere Infos: Pressemitteilung, A3 Wirtschaftsraum Augsburg

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