Individuelle Wickelpins für das Faserwickeln

Für die Wickelpins nutzt das Leichtbauzentrum Sachsen Methoden der additiven Fertigung, um die Effizienz der traditionellen Wickelprozesse zu steigern. Durch CAD-gestützte Geometrieerstellung und additive Fertigung sind sie flexibel zu gestalten, schnell verfügbar und kostengünstig.

Bisherige Wickelhilfsmittel bestehen aus endlos gefertigten Streifen, aus denen in einem bestimmten Abstand Pins herausragen. Dagegen sind die additiv gefertigten integralen Wickelpins sind individualisierbar: Pinabstand und Pinlänge können auf das zu fertigende Bauteil abgestimmt werden. Durch ein patentiertes Verschluss- und Klemmsystem sind die Wickelpins zudem zuverlässig und robust. Sie sollen eine Produktivitätssteigerung des Faserwickelverfahrens bei gleichzeitiger Materialersparnis sowie eine signifikante Steigerung der Bauteilqualität erreichen.

Bild oben: Konventioneller (links) und additiv gefertigter Wickelpin (Quelle: LZS)


Quelle und weitere Infos: lightweight.design, Ausgabe 3/2019 (Abonnenten), LZS

 

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