Industriekonsortium entwickelt Multimaterial-Batteriegehäuse

Ein internationales Industriekonsortium, bestehend aus Automotive OEM Audi sowie Zulieferern entlang der Wertschöpfungskette, unter anderem AsahiKasai, Covestro, EconCore, IPTE und Johns Manville, startete Ende Oktober ein gemeinsames Projekt mit dem AZL zur Entwicklung eines Multimaterial-Batteriegehäuse.

Die 8-monatige Produktentwicklung beginnt mit einer internationalen Marktanalyse sowie einer Konzeptstudie, in der verschiedene Multimaterial-Komponentenkonzepte inklusive Produktionsszenarien entwickelt und hinsichtlich ihrer Kosten bewertet werden. Abschließend wird ein finales Multimaterial-Batteriegehäuse detailliert ausgearbeitet, das im Rahmen eines Folgeprojektes als Prototyp gefertigt wird.

Auf dem Markt existieren viele verschiedene Batteriegehäuse mit unterschiedlichen Komponentenkonzepten. Das aus dem AZL-Partnership entstandene Projekt verfolgt einen Leichtbau-Ansatz mit Multimaterialkonzept, der für jede spezifische Anforderung das passende Material an der richtigen Stelle einsetzt.

Dr.-Ing. Florian Meyer (Quelle: Audi)

„Batteriegehäuse sind eine Schlüsselkomponente in E-Fahrzeugen. Die Anforderungen sind anspruchsvoll und sehr individuell für unterschiedliche Fahrzeugklassen. Wir freuen uns, im kreativen Austausch mit dem wertschöpfungsketten- und materialklassenübergreifenden Konsortium neue Impulse auszuloten, wie wir durch Kunststoff-basierte Multi-Material-Lösungen Gewicht und Kosten gegenüber Status-quo-Lösungen aus Metallen einsparen können.“
(Dr.-Ing. Florian Meyer, Technische Entwicklung bei Audi)


» Mehr Infos zum Unternehmen im Firmenland: AZL Aachen GmbH


Quelle und weitere Infos: Pressemitteilung AZL, Kunststoffweb, Kunststoffe

Comments are closed, but trackbacks and pingbacks are open.