Leichtbau-Flügeltechnologien für Airbus

FACC und Airbus entwickeln seit 2018 im Projekt „Wing of Tomorrow“ gemeinsam neue Tragflächenkomponenten sowie die zugehörigen Fertigungsverfahren bis zur Serienreife. Im Fokus der Kooperation stehen die Flügelkasten-Beplankung, die Landeklappe und die Störklappen. Gerade haben die Partner mit der Entwicklung einer neuen hochintegralen Landeklappe (Flap) das zweite Teilprojekt erfolgreich abgeschlossen.

Der Prototyp der fünf Meter langen Multicell Flap verwendete der österreichischer Luftfahrtzulieferer wird via Resin Transfer Moulding (RTM)-Verfahren hergestellt, das schon früher bei Projekten zum Einsatz kam – jedoch noch nie in dieser Größenordnung und Komplexität. Basis sind erstmals Multiaxialgelege. Dank durchdachter Lösungen bei Material, Prozess und Bauweise sei es gelungen, den Prototyp einer Leichtbau-Landeklappe zu wettbewerbsfähigen Kosten und mit einer hohen Serientauglichkeit herzustellen.

„Airbus strebt bei der neuen Flügelgeneration einen hohen Integrationsgrad an, um nachfolgende Arbeitsschritte soweit es geht zu reduzieren und dementsprechend kostengünstiger zu werden. Für uns bedeutet die Integralbauweise, dass wir uns den hohen Montageaufwand im Nachhinein ersparen und so einen hohen Reifegrad der Fertigungsprozesse sowie hohe Raten erreichen können.“
Patrick Petz, FACC Lead Program Engineer für Aerostructures Airbus

Das erste Teilprojekt – die Beplankung des Flügelkastens – konnte FACC 2019 erfolgreich abschließen.

Bild oben: Die innovative Landeklappe von FACC und Airbus ist hochintegral und kosteneffizient in der Fertigung. (Quelle: FACC)


Quelle und weitere Infos: Pressemitteilung

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