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Leichtbau-PV: Neue Allianz erschließt ungenutzte Dachflächen

Photovoltaik Leichtbau – Kooperation (Quelle: Osnatech)

Die Unternehmen Innotec und Osnatech bündeln künftig ihre Kompetenzen, um Leichtbau-Photovoltaik auf bisher ungenutzten Dächern und an bisher für die PV nicht zu erschließenden Fassaden in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu ermöglichen. Entscheidend ist das Zusammenspiel von verklebten, ultraleichten Modulen und angepasster Montagetechnik – speziell für Gebäudegeometrien, die nur eine geringe Traglastfähigkeit aufweisen.

Die Lösung basiert auf flexiblen PV-Modulen, die bis zu siebzig Prozent leichter sind als herkömmliche Glasmodule. Diese werden auf eine speziell entwickelte Unterkonstruktion aufgebracht und mit Hochleistungsklebstoffen befestigt – ohne Bohrungen, Zusatzkonstruktionen oder Dachdurchdringungen. Innotec steuert die Klebetechnologie bei – entwickelt für witterungsbeständige, dauerhafte Anwendungen. Das Unternehmen Osnatech bringt die Systemintegration ein: Planung, Auswahl geeigneter Flexmodule und Umsetzung auf dem Dach. Das Verfahren ermöglicht auch PV-Anlagen auf Tonnendächern, Bitumen- oder Blechdächern, Trapezprofilen sowie an vertikalen Fassaden – etwa Industriehallen, Sportstätten oder denkmalgeschützte Bauten.

Die Partner reagieren damit auf ein erhebliches Marktpotenzial: Studien prognostizieren eine Verdreifachung der installierten PV-Leistung im DACH-Raum bis 2030. Die Allianz positioniert sich als Systemanbieter für diesen wachstumsstarken Bereich der energieeffizienten Gebäudenutzung.

Bild oben: Photovoltaik Leichtbau – Kooperation (Quelle: Osnatech)


Leichtbaubezug: Reduktion von Systemgewicht durch flexible, leichte PV-Module und tragfähige Klebeverbindungen für Dächer mit wenig Traglast oder komplexer Geometrie

Nutzwert / Learning: Wie sich Photovoltaik auch auf wenig belastbaren oder denkmalgeschützten Gebäuden realisieren lässt.

Interessant für: PV-Planer:innen, Bauingenieur:innen, Architekt:innen, Energieverantwortliche in Industrie und Kommunen, Leichtbautechniker:innen


Quelle und weitere Infos: Pressemitteilung

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