In den nächsten Jahren läuft die Nutzungsdauer einiger Windkraftanlagen ab, was das Recycling der GFK-Rotorblätter notwendig macht. (Quelle: Pixabay)

Leichtbau steigert Wettbewerbsfähigkeit der Windkraftanlagen

Leichtbau steigert Wettbewerbsfähigkeit der Windkraftanlagen

Die Windenergie stellt einen attraktiven Zukunfts- und Wachstumsmarkt dar. Für Glasfaserverbundwerkstoffe (GFK) bleibt die Windkraft-Branche ein wichtiger Markt. 2017 wurden in Europa 1,118 Mio. t GFK hergestellt. Hinzu kommt die GFK-Menge, die so genannten Infusionsverfahren entstammt.

Experten gehen davon aus, so Reed Exhibitions, dass europaweit fast 300.000 t produziert wurden. Rund die Hälfte dieser relativ großen Menge wird für den Bau von Windkraftanlagen verwendet. Die häufigsten Verfahren, die bei der Verarbeitung von GFK für die Windkraftbranche eingesetzt werden, sind nach wie vor Handlaminieren und Faserspritzen sowie Resin Transfer Molding (RTM).

Größer – aber leichter

Entsprechende Leichtbau-Lösungen könnten über die künftige Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands bei Windkraftanlagen entscheiden, prognostizieren Experten. Die meisten Rotorblätter bestehen derzeit aus GFK. Da sie mit zunehmender Leistung jedoch stetig größer werden, findet eine Substitution durch CFK statt. Deshalb sind Windenergieanlagen auch für CFK-Hersteller ein großer Absatzmarkt. Entscheidend ist dabei die automatisierte Produktion der Rotorblätter zu wettbewerbsfähigen Preisen.

Auch auf der Composites Europe steht das Thema Verbundwerkstoffe für die Windenergie im Fokus. Etwa 80 Aussteller präsentieren vom 10. – 12. September in Stuttgart Materialien und technische Lösungen für den Windkraft-Sektor.

Und speziell zum Thema Windenergie wird es am 10. September einen geführten Messerundgang geben, bei dem die Teilnehmer gezielt zu den Ständen ausgesuchter Aussteller geführt werden.

Im Bereich Windenergie präsentieren sich 2019 diese Aussteller auf der Messe.

Bild oben: Windenergie ist ein wichtiger Absatzmarkt für Verbundwerkstoffe (Quelle: Pixabay)


Quelle und weitere Infos: Composites Europe

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