Leichte und flache Federdruckbremse für Roboter

Leichte und flache Federdruckbremse für Roboter

Eine spezielle Fertigungstechnik ermöglicht Kendrion die Herstellung von Federdruckbremsen, die leichter und flacher als der Standard sind. (Bild: Kendrion / KEM)

Kendrion liefert seit kurzem eine leichte und flache Federdruckbremse für Roboter bis 20 kg Traglast. Das Unternehmen hat schon lange Bremsen für große Industrieroboter im Portfolio. Da jedoch zunehmend kleinere Roboter produziert und eingesetzt werden, begann es mit der Entwicklung einer kleinen und leichten Bremse.

Das Entwicklungsergebnis, die Federdruckbremse Servo Slim Line, beruht auf dem Federdruckprinzip und eignet sich für Industrieroboter mit hohen Bremsenergien und langer erforderlicher Lebensdauer. Die schlanken Einscheibenbremsen sind bezogen auf ihre Leistungsdichte flacher und leichter als der Marktstandard. Durch ihren großen Innendurchmesser eignen sie sich für Hohlwellenantriebe und sind damit prädestiniert für die Anwendung in Leichtbaurobotern, bei denen die Antriebe im Inneren verbaut werden.

Um die erforderlichen Toleranzen am Luftspalt – dem Abstand zwischen der Reibscheibe und der Ankerplatte – zu erzielen, entwickelte das Unternehmen eigens eine neue Fertigungstechnik, die es auch patentieren ließ. Während sich mit konventionellen Fertigungstechnologien Neuluftspalt-Toleranzen erreichen lassen die zwischen ein bis zwei Zehntel Millimeter liegen, sind mit der neuen Lösung ensprechende Toleranzen im Bereich von vier Hundertstel Standard.

Kendrion bietet die neue fail-safe Federdruckbremse inzwischen kundenspezifisch an. Bei der Entwicklung individueller Lösungen hilft ein agiler Ansatz, bei dem Vertrieb, Entwicklung und Produktmanagement eng zusammenarbeiten.


Quelle und weitere Infos: KEM Industrie, Industrial Production.de, Autocad-Magazin

Comments are closed, but trackbacks and pingbacks are open.