Multi-Material-Design kombiniert Leichtmetalle und Keramik

Multi-Material-Design kombiniert Leichtmetalle und Keramik

Unter Verwendung von Leichtmetallen wie Aluminium, Magnesium und Titan lassen sich auf dem Gebiet des Multi-Material-Design mit den Metyhabrid-Technologien neue Produktideen verwirklichen oder bestehende Bauteile durch leichtere ersetzen.

„So werden neuartige Kombinationen und Verarbeitungsmöglichkeiten von zahlreichen Werkstoffen bzw. ihre Substitution möglich.“
(Eugen Pfeiffer, Geschäftsführer Automoteam GmbH)

Außerdem lassen sich, so Pfeifer weiter, nicht nur Produkteigenschaften gezielt definieren, sondern auch beachtliche Vorteile bei der Wirtschaftlichkeit der Herstellungsprozesse erzielen.

Metahybrid beschreibt ein Materialkonzept, das durch zwei Verfahren fünf verschiedene Hybrid-Werkstoffe entstehen lässt. Und damit viele neue Möglichkeiten für Substituion oder neue Produktentwicklungen ermöglicht. Unterschiedliche Werkstoffe werden dabei zu einem konsistenten Produkt mit zuvor definierten Eigenschaften vereinigt. Hierbei spielt Leichtmetall – in der Regel eine herkömmliche Aluminium-Legierung – stets eine entscheidende Rolle.

Die beiden Verfahren bezeichnet das Unternehmen als Metaker und Openpore. Für Metaker wird auf Leichtmetall mit Hilfe von Elektro-Plasma eine metall-keramische Oberfläche erzeugt. Durch das Verfahren können so spezifische Materialeigenschaften des Leichtbauteils eingestellt werden. Diese betreffen Funktion, Haptik und Optik. Durch das Openpore-Verfahren können offenporige Aluminium-Werkstücke in fast jeder Form, Größe und Porosität, auch teil-porös oder im Werkstoffverbund, hergestellt werden. Die Produkte sind im Vergleich zu Metallschaum oder Sintern im Gussgefüge mechanisch stabiler.

Mit den Verfahren können zum einen Werkstoffe kombiniert werden, die bisher als „unvereinbar“ galten. Dazu gehört auch, dass sie problemlose Fügbarkeit mit gleichzeitig hoher Belastbarkeit verbinden. Zum anderen haben solche Bauteile entsprechend den Werkstoffkombinationen unterschiedliche Funktionsbereiche auf engstem Raum, die bei entsprechender Anordnung auch scheinbar gegensätzliche Merkmale integrieren können.

Ausführliche Erläuterungen zu den beiden Verfahren Metaker und Openpore sind auf den jeweiligen Webseiten zu finden.


Quelle und weitere Infos: Pressebox und Scope

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