Das Projektteam IR-PreFoam. (Quelle: NMB)

Um Partikelschäume auf Basis von Thermoplasten herzustellen, werden Mikrogranulate zu Schaumperlen vorgeschäumt und diese zu Formteilen verschweißt. Das Unternehmen Fox Velution ersetzt diese Prozesse, die Wasserdampf als Energieträger nutzen, durch ein komplett trockenes Infrarot-Verfahren.

Die Vorteile: Ein geringerer Ressourceneinsatz, sehr kurze Durchlaufzeiten, die Trocknung der Perlen entfällt. Zudem ermöglicht es die Veredelung jeglicher Partikelschäume, selbst im Hochtemperaturbereich.

Im Rahmen des Projekts „IR-PreFoam“ wurde dieser Vorschäumprozess nun daraufhin untersucht, wie die Strahlungseinwirkung die Materialeigenschaften beeinflusst. Beteiligt sind Fox Velution, Neue Materialien Bayreuth (NMB) und Rygol Dämmstoffe.

Mit den Ergebnissen lassen sich nun Zellmorphologie und Schüttdichte der Schaumperlen anwendungsspezifisch über einen breiten Bereich genau und reproduzierbar einstellen. Dies wirkt sich entscheidend auf die Mechanik, vor allem die Drucksteifigkeit, aus.

Die Projektpartner prüften auch die Skalierbarkeit des Prozesses und welche Anlagentechnik dafür nötig ist und schufen so grundlegende Voraussetzungen für die Marktreife.


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Quelle und weitere Informationen: Kunststoffe (pdf – 2017), Neue Materialien Bayreuth GmbH

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