Ein Transportwagen für Antriebswellen aus Holzverbund. (Quelle: Ligenium)

Ingenieure der TU Chemnitz wollen in Dresden der Automobilindustrie mit hölzernen Regalen einen alten Werkstoff wieder schmackhaft machen. Mit ihrer neu gegründeten Firma Ligenium sorgt das vierköpfige Team mit neuen technologischen Ansätzen für eine Renaissance des Leichtbau-Werkstoffs Holz in der Industrie.

In der gläsernen VW-Manufaktur Dresden entwickeln die Ligenium-Ingenieure nun Transportpaletten und Rollregale aus Holz statt Stahl. Die neuen (alten) Paletten aus Birken-Sperrholz wiegen 38 statt 110 kg und sind damit gleichem Preis und halbem Gewicht ähnlich brandsicher und beständig wie stählerne Paletten.

Die Sachsen nutzen computergestützte Konstruktionsmethoden, feuersichere Verbundholzmaterialien und eine spezielle Fügetechnik mit Holzzapfen, um die Paletten zu bauen.

Weitere Anwendungen für den Leichtbau-Werkstoff Holz sind laut Ligenium-Chef Christoph Alt auch in anderen Bereichen denkbar, etwa in der Fördertechnik, in Lastenaufzügen oder im Maschinenbau.


Quelle und weitere Infos: Oiger, Ligenium

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