Strommasten aus Polyurethan trotzen auch Sturm

Der Vergleich zeigt: Die Strommasten aus Kunststoffverbund sind widerstandsfähiger als jene aus Beton. (Quelle: BASF)

BASF hat neue leichte und stabile Strommasten entwickelt, die mittels eines speziellen Faserwickelverfahrens aus dem Polyurethan (PUR) Elastolit hergestellt werden.

Die unter der Marke „Boldur“ angebotenen 40 bis 220 kg schweren Masten haben eine Bruchfestigkeit, die bis zu 10-mal höher ist als ihr Gewicht. Deshalb halten sie selbst starkem Wind stand und stürzen nicht kaskadenförmig um, wie das bei herkömmlichen Strommasten aus Beton möglich ist.

Im Katastrophenfall lassen sich die leichten Polyurethan-Masten zudem schneller und mit weniger Personal und Hebemaschinen als die herkömmlichen 850 kg schweren Betonmasten aufstellen.

Im Gegensatz zu Masten aus Holz, Stahl oder Beton sind die feuerbeständigen Masten korrosionsbeständig und erfordern keine regelmäßigen Inspektionen auf Fäulnis und Insektenbefall. Eine speziell formulierte, UV-beständige Deckschicht verlängert ebenfalls die Lebensdauer.

Dank all dieser Merkmale können Netzbetreiber ihre Wartungskosten senken, die Betriebsdauer des Stromnetzes verlängern und eine sichere Stromversorgung gewährleisten. Die Masten werden seit kurzem im weltweiten Handel vertrieben.

Bild oben: Die leichten Strommasten von BASF werden in einem speziellen Faser-Wickelverfahren aus einem Polyurethan hergestellt. (Quelle: BASF)


Quelle und weitere Infos: BASF SE, Kunststoff Magazin

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