Ultrasim erkennt thermomechanische Schwachstellen bei FVK

Ultrasim erkennt thermomechanische Schwachstellen bei FVK

Das BASF-Simulationswerkzeug Ultrasim erstellt genaue Berechnungen über das anisotrope mechanische Verhalten fasergefüllter Kunststoffe nach der Herstellung im Spritzguss-Prozess.

Dank eines thermomechanischen Modells für faserverstärkte, thermoplastische Kunststoffe lassen sich präzise Vorhersagen zur temperaturabhängigen Verformung simulieren.

Anwender können bereits in der Entwicklungsphase der Bauteile mögliche Schwachstellen virtuell erkennen und vor der Serienfertigung vermeiden. Das neue Modul berücksichtigt das komplexe thermomechanische Materialverhalten, den Einfluss der anisotropen Faserorientierung sowie Temperaturverteilungen und -änderungen im Bauteil.

„Bereits in der frühen Entwicklungsphase ist es zwingend erforderlich, detaillierte Prognosen für das Endprodukt zu treffen. Gerade bei leistungsfähigen Kunststoffen, die im Automobil zur Verwendung kommen und immensen Temperaturunterschieden ausgesetzt sind, müssen mögliche Veränderungen vorausgesehen werden.“ (Andreas Wonisch, Simulationsexperte bei BASF)

Fasergefüllte Kunststoffe verhalten sich thermomechanisch sehr komplex. Unter thermischer Last kann es zu unerwünschten Verformungen kommen, die von der lokalen Temperatur und Faserorientierung im Bauteil abhängig sind. Insbesondere bei E&E-Bauteilen mit integrierten Schaltelementen ist dies sehr kritisch. Die hochsensible Elektronik darf keinen Schaden nehmen. Eine exakte Vorhersage der thermischen Verformung durch vorherige Simulation mit Ultrasim spart so Zeit und Geld im Entwicklungsprozess.

(ck)


Quelle und weitere Infos: BASF

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