TU Chemnitz konzentriert Leichtbau-Forschung

TU Chemnitz konzentriert Leichtbau-Forschung

In Chemnitz wird derzeit für die TU Chemnitz ein neues Gebäude errichtet, das vor allem der Leichtbau-Forschung dienen soll. Das 4-geschossige Gebäude, in das der Freistaat Sachsen rund 14,5 Mio. € investiert, wird ab Sommer 2020 mehrere Labore und Reinräume beherbergen.

Die wirtschaftliche und essentielle Bedeutung des Leichtbau betonten beim Richtfest anwesende Politiker ebenso wie die Wissenschaftler:

„Wenn wir durch Leichtbau das Gewicht aller vorhandenen Fahrzeuge, Züge, Flugzeuge und bewegter Maschinen in Deutschland um etwa zehn Prozent reduzieren, dann gelingt es uns allein dadurch, die Klimaschutzziele Deutschlands zu erreichen.“
(Professor Lothar Kroll, TU Chemnitz)

„Effizienz durch Leichtbau besitzt mit Blick auf den Klimaschutz eine hohe gesellschaftliche Bedeutung. Die Region Chemnitz nimmt auf dem Gebiet des ‚Textilen Leichtbaus‘ nicht zuletzt wegen der hohen Konzentration von universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowohl im Bereich Textil als auch Leichtbau in der Welt eine Spitzenposition ein.“
(Eva-Maria Stange, Wissenschaftsministerin)

Im Bundesexzellenzcluster „MERGE – Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen“ der TU Chemnitz arbeiten etwa 100 Wissenschaftler daran, heute noch getrennte Fertigungsprozesse bei der Verarbeitung unterschiedlicher Werkstoffgruppen wie Textilien, Kunststoffe und Metalle zusammenzuführen.


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Quelle und weitere Infos: Freie Presse, Blick

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