Variotherme Temperierung für Organobleche

Entwicklungshistorie ausgewählter FVK-Verfahrenshybriden – Benchmark [2]. (Bildquelle: TH Rosenheim / Plastverarbeiter)
Die Zeitschrift Plastverarbeiter hat einen Fachbeitrag der TH Rosenheim publiziert, in dem es um die Verbesserung der Verbundhaftung in Hybridleichtbaustrukturen durch variotherme Temperierung geht. Denn Organobleche im Spritzguss weiterzuverarbeiten bringt Vorteile: Hohe Festigkeit, Steifigkeit und Schlagzähigkeit können durch die Ausnutzung der Endlosfaserverstärkung entlang der Lastpfade erreicht werden. Im Fokus stehen prozesstechnische Einflüsse, die die Verbundhaftung der Hybridleichtbaustrukturen erhöhen, schreiben die Autoren Sabine Hummel, Prof. Dr.-Ing. Michael Schemme und Prof. Dipl.-Ing. Peter Karlinger.

Die Verbundfestigkeit wurde im Forschungsprojekt nicht nur durch die variothemen Temperierung optimiert. Vielmehr zeigte sich, dass allein der Wärmeeintrag der „heißen“ Werkzeugwand beim Einlegen von Organoblechen mit geringer Wandstärke ausreicht, um eine gute Verbundfestigkeit zu erzielen. Somit kann bei geringen Umformgraden zukünftig auf das externe Aufheizen der Organobleche verzichtet werden.


Quelle und weitere Infos: Plastverarbeiter

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