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Leichtbau und Nachhaltigkeit als Top-Themen der PIAE

Die begleitende Fachausstellung und der Autosalon dienten als perfekte Ergänzung zu den Vorträgen. (Quelle: VDI Wissensforum)

Neue Werkstoffe, ein wachsender Anteil an Rezyklaten und neue Fertigungsverfahren bergen für den Einsatz von Kunststoffen im Automobilbau Chancen und Herausforderungen gleichermaßen. Über Trends und langfristige Entwicklungen von Leichtbau bis KI-Design diskutieren ausgewiesene Expertinnen und Experten von Seiten sowohl der OEMs als auch der Zuliefererindustrie auf dem VDI-Fachkongress PIAE – Plastics in Automotive Engineering am 26. und 27. März 2025.

Zu ausgewählten Schwerpunkten der PIAE 2025 zählt in diesem Jahr auch der Leichtbau unter dem Gesichtspunkt innovativer Materialien und Fertigungsprozesse für CO2-Reduktion und Effizienzsteigerung sowie biobasierte Werkstoffe, darunter Lignin und biobasierte Kunststoffe für leichte und nachhaltigere Fahrzeugteile. Ebenfalls den Leichtbau streift das Thema Werkstoffe und Technologien für langlebige, leistungsfähige Batterien und E-Antriebe.

Die Bedeutung des Werkstoffs Kunststoff im Auto in Bezug auf Effizienz, Flexibilität, Gewicht, Funktionalität und Gestaltung von Oberflächen spiegelt sich in der Bandbreite des Tagungsprogramms wider. Einen großen Raum nehmen die Nachhaltigkeitsthemen wie Kreislaufwirtschaft, biobasierte Materialien sowie die Nutzung von Rezyklaten ein. Das zeigt, wie wichtig diese Themen für die Branche sind. Ebenso diskutiert die Fachwelt im Rahmen der PIAE über neue Fertigungsverfahren und innovative Werkstoffe mit Blick auf den Leichtbau und die Anforderungen durch elektrische Antriebe, sowie über die digitale Zukunft in der Entwicklung und Herstellung von Kunststoffbauteilen.

Bei einem Blick ins Programm der Veranstaltung fällt auf, dass wie schon im letzten Jahr, Leichtbau nicht nur in den gleichnamigen Sessions steckt. Vielmehr beginnt die Auseinandersetzung mit diesem Thema schon gleich zu Beginn in der Plenarsession: Timo Achtelik, Nachhaltigkeitsmanager Werkstofftechnik bei Volkswagen und Prof. Dr. habil. Rajnish Tiwari, Department onlineplus, Hochschule Fresenius Hamburg, nehmen sich eines Aspekts an, der für das Denken in Leichtbau enorm wichtig ist: „Affordable Sustainable Excellence – Frugalität als neuer Megatrend in der Produktentwicklung?“ und damit der wichtigen Fragen, ob Reduktion auf das Wesentliche, Suffizienz bei den Funktionen ebenfalls zum Fortschritt beitragen kann. Und ob sich eine kosteneffiziente Nachhaltigkeit durch „Frugalität“, also Einfachheit auch im Wettbewerbsumfeld darstellen lässt.

Für Leichtbau-Fans sind folgende weitere Vorträge interessant:

Zum Abschluss am Donnerstag, 27. März um 14:00 Uhr zeigt einer der Pionier der Leichtbauwelt, das Unternehmen Anybrid, wie sich tradierte Fertigungsprozesse neu denken lassen. „Wie sich durch das mobile Spritzgießen neue Chancen in der Kabelkonfektionierung und der Montagetechnik ergeben“. Vortragen werden Michael Krahl und Michael Stegelmann, beide Geschäftsführer/Co-Gründer.

Eine Besonderheit des Kongresses in Mannheim ist, dass er Beteiligte der gesamten Wertschöpfungskette zusammenführt – von Rohstoff bis Fertigungsprozess, von Design bis Recycling. Die Bandbreite der 48 Keynotes und Präsentationen, darunter mehr als ein Dutzend OEM-Vorträge, umfasst aktuell kunststofftechnische Anwendungen im Interieur, Exterieur und Antrieb. Der Autosalon als begleitende Fachausstellung ist ein wichtiger Bestandteil der Veranstaltung: rund 60 nationale und internationale Fachaussteller zeigen in diesem Jahr ihre kunststofftechnische Lösungen für die Mobilitätsbranche

Bild oben: Die begleitende Fachausstellung und der Autosalon sind eine gute Ergänzung zu den Vorträgen. (Quelle: VDI Wissensforum)


Quelle und weitere Infos: Pressemitteilung und Webseite der Veranstaltung

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