Das Fraunhofer WKI hat das neue „Zentrum für leichte und umweltgerechte Bauten (Zeluba)“ auf dem Campus der Universität Braunschweig in Betrieb genommen. Die Forschenden werden dort nachhaltige Leichtbaulösungen für die Bauindustrie entwickeln.
Der wissenschaftliche Fokus des Zeluba wird auf der Erforschung von hybriden Bauteilen liegen, speziell in der Kombination von Beton mit nachwachsenden Rohstoffen wie Holz, Flachs und Naturfasertextilien. Eine besondere Kompetenz liegt außerdem in der Simulation und in analytischen Modellen zu bauphysikalischen Fragestellungen sowie der Erdbebenmodellierung mithilfe eines Shaking Table. Das Zentrum verfügt außerdem über einen elektrodynamischen Shaker zur Untersuchung von Schwingerregungen kleinerer Größenordnungen.
Des Weiteren steht dem Fraunhofer WKI ein Gerät für Computertomographie (CT), eine Doppelgreifer-Webmaschine sowie ein Rasterelektronenmikroskop (REM) zur Verfügung.
„Das Zeluba bietet eine wissenschaftliche Heimat für Forschende des Fraunhofer WKI, der TU Braunschweig sowie von Partnern und verstärkt die wissenschaftliche Exzellenz der Region. Damit entsteht ein Leuchtturm der Forschung im Bereich der nachhaltigen Leichtbaulösungen, der über den Standort Braunschweig hinausstrahlt.“
Prof. Dr.-Ing. Bohumil Kasal, Institutsleiter des Fraunhofer WKI
Untergebracht ist das Zentrum in einem eigens errichteten Gebäude, das selbst den Prinzipien einer leichten und umweltgerechten Bauweise folgt. Es vereint hybride sowie nachhaltige Bausysteme. Insbesondere Holz wurde als konstruktiver, nachhaltiger Baustoff genutzt. Der Neubau besteht aus zwei kubischen Gebäudekörpern und wurde von einer Arbeitsgemeinschaft der Architekturbüros DGI Bauwerk und Schneider+Schumacher geplant.
Bild oben: Das Gebäude für das neue Forschungszentrum Zeluba wurde nach den Prinzipien einer leichten und umweltgerechten Bauweise konstruiert. (Bild: Fraunhofer WKI)
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