Leichtbau auf den Punkt: Der Aufruf verbindet Kreislaufwirtschaft mit konkreten Entwicklungsfragen zu Kunststoffen, Advanced Composites, Rezyklaten und Aluminium-Schaum entlang der Mobilitätskette.
Für nachhaltige Mobilität und Kreislaufwirtschaft läuft derzeit ein Call for Solutions, der Lösungsanbieter aus Unternehmen, Start-ups, Forschungseinrichtungen, Technologiezentren, EDIHs und Acceleratoren anspricht. Gesucht werden Beiträge zum gemeinsamen Hack-&-Match-Format „Design the Future, Hack the Waste: The Full-Lifecycle Mobility Challenge“.
Die Deadline für das Einreichen der Lösungsskizzen läuft bis zum 13. Juli 2026. Das Online-Event ist für den 21. und 22. Juli 2026 angesetzt.
Im Mittelpunkt stehen fünf Aufgabenstellungen entlang der Mobilitäts-Wertschöpfungskette. Genannt werden
- nachhaltige Spritzgusslösungen für grüne Bahnkomponenten,
- industrielle Anwendungen für ein biologisch abbaubares Material aus organischen Abfällen,
- prädiktive und risikobasierte Validierungsmethoden für den Einsatz von Rezyklaten in Automotive-Komponenten,
- Managementlösungen für Mass-Transit-Systeme sowie
- Schäumtechnologien und alternative Treibmittel für die Aluminium-Schaumproduktion.
Die Ausschreibung richtet sich damit auch an Akteure aus Werkstoffentwicklung, Leichtbau und Produktion, die Ansätze zu Redesign, Reuse, Remanufacturing und Recycling von Materialien und Komponenten einbringen wollen. In der Mitteilung von Composites United werden dafür unter anderem Kunststoffe, Advanced Composites, Batterien und weitere Werkstoffsysteme genannt.
Wer sich beteiligt, soll seine Lösung über das Formular zum Call for Solutions einreichen und sie beim Online-Event näher vorstellen. Laut Ausschreibung werden zwei Gewinnerteams zur InnoTrans in Berlin eingeladen. Die Preisverleihung ist auf der Innotrans in Berlin im Zeitraum vom 22. bis 25. September 2026 geplant.
Quelle und weitere Infos: News bei ERCI sowie News bei Composites United.

