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Continental Structural Plastics perfektioniert das RTM-Verfahren für CFK

Continental Structural Plastics perfektioniert das Kohlefaser-RTM-Verfahren und startet Produktionsprogramme mit verschiedenen Automobil-Herstellern (Quelle: CSP)

Seit 2013 arbeitet Continental Structural Plastics (CSP) im eigenen Kompetenzzentrum für Leichtbautechnologien und Composite-Prozesse an dem Ziel, einen Hochleistungs-RTM-Prozess für Serien-Carbon-Teile zu entwickeln, die nicht nur besonders leicht, sondern auch hochfest sind. Zudem sollen die OEMs bei den künftig einzuhaltenden strengeren CO2-Emissionsvorgaben unterstützt werden. Meilensteine der Entwicklung waren eine Verbesserung der Zykluszeit, automatisierte Vorformungen und geringer Kosten für die Kohlefaser-Werkstoffe.

Bild oben: Continental Structural Plastics perfektioniert das Kohlefaser-RTM-Verfahren und startet Produktionsprogramme mit verschiedenen Automobil-Herstellern (Quelle: CSP)

„Wir haben eine Zykluszeit von 3 Minuten mit 100 Prozent recycelter Kohlefaser angestrebt. Mit unserem Multi-Material-Decklid-Konzept haben wir gezeigt, dass dies absolut möglich ist. Jetzt sind wir stolz darauf, dass wir mit großen OEMs in den USA und Europa bei Kohlefaser-RTM-Programmen zusammenarbeiten und bald die ersten kommerziellen Anwendungen dieser Technologie sehen werden.“
Marc Philippe Toitgans, Direktor von Research & Development CSP Europe

Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale des entwickelten Prozesses sind:

Dabei konnte das Team nicht nur das Gewicht der Komponenten reudzieren und die Zykluszeiten verkürzen. Vielmehr wurden außerdem Methoden für nachhaltigere Herstellungsprozesse evaluiert. Das Unternehmen arbeitet aktuell am Netto-Null-Emissionsziel des RTM-Prozess, wobei die Schwerpunkte auf den Ausgangsmaterialien – nachwachsende oder recycelte Fasern und umweltbewussten Harzen – sowie weniger Abfall liegen.


» Mehr Infos zum Unternehmen im Firmenland: Continental Structural Plastics (CSP)


Quelle und weitere Infos: CSP

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