Leichtbau auf den Punkt: Das geringe Gewicht des passiven Exoskeletts erleichtert Anlegen, Tragen und Ablegen im Arbeitsalltag und verbessert so die Integration ergonomischer Unterstützung in normale Industrieabläufe.
Warum sollten Exoskelette für den Arbeitsalltag leicht sein? Nicht nur, um das Tragen möglichst komfortabel zu machen, sondern auch, damit das An- und Ablegen den normalen Arbeitsablauf möglichst kurz unterbricht. Ein Beispiel für ein leichtes Exoskelett ist das Mate-XT Go des Herstellers Comau. Es wiegt weniger als drei Kilogramm und lässt sich in 30 Sekunden an- und in nur 10 Sekunden wieder ablegen.
Das reduzierte Gesamtgewicht und der höhere Tragekomfort bei längerer Nutzung tragen erhöhen die Akzeptanz und verbessern die Integration in normale Abläufe. Das vollständig passive Design erfordert nur einen minimalen Wartungsaufwand und verursacht daher geringe Lebenszykluskosten.
Das Exoskelett ist als Persönliche Schutzausrüstung zertifiziert, reduziert die Muskelbelastung und das subjektive Ermüdungsempfunden um 50 Prozent. Laut Hersteller verbessert es Komfort, Ausdauer und Haltung während des gesamten Arbeitstages, ohne die natürlichen Bewegungen einzuschränken.
Entwickelt wurde es in enger Zusammenarbeit mit IUVO, einem ehemaligen Spin-off der renommierten Universität Scuola Superiore Sant’Anna, dessen Mehrheitsanteil von Comau gehalten wird. Denn für ein solches Produkt sind Expertise in industrieller Automatisierung mit tiefgehendem Know-how in tragbarer Technologie und menschlicher Biomechanik erforderlich.
Bild oben: Dieses Exoskelett wiegt nur 3 kg. (Quelle: Comau)
Quelle und weitere Infos: Pressemitteilung

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