Böllhoff-Gruppe erwirbt Markenrechte an Helicoil

Seit Oktober besitzt Böllhoff die Markenrechte an den Helicoil Drahtgewindeeinsätzen, die das Unternehmen bereits seit fast 70 Jahren in Lizenz fertigt und vertreibt. Entwickelt und patentiert wurde das Gewindeverstärkungsprinzip bereits 1938 in Amerika. Anlass für die Erfindung war der hohe Materialverschleiß bei Verschraubungen in Flugzeugmotoren aus Grauguss. 1954 erwarb Josef Böllhoff eine Lizenz für Herstellung und Verkauf der Gewindeeinsätzen für die Böllhoff Gruppe, die seither die Unternehmensgeschichte prägten.

Die Funktionalität des Gewindeeinsatzes ist im Kern unverändert: Damals wie heute sorgt der Gewindeeinsatz für hochbelastbare Verbindungen in Werkstoffen mit geringer Scherfestigkeit wie zum Beispiel Aluminium, Magnesium oder faserverstärkten Kunststoffen. Prädestiniert für den Leichtbau wird der Gewindeeinsatz daher in so gut wie jeder Branche eingesetzt – von Automotive über den Maschinenbau bis hin zur Luft- und Raumfahrt.


Quelle und weitere Infos: Pressemitteilung, KEM

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