Leichtbauteile können aus Reaktionsharzen und Fasern im Sheet Molding Compound (SMC) oder Bulk Moulding Compound (BMC) hergestellt werden. Für beide Verfahren bietet das Unternehmen Freilacke Pulverlack in drei neuen Metallic-Tönen an: Perlglanz, Silber und Standard.
Für die Pulverbeschichtung wird im sogenannten PIMC-Verfahren (Powder Inmould Coating) der Pulverlack in die Pressform gesprüht und härtet in kurzer Zeit aus. Das SMC/BMC kann sofort eingelegt und verpresst werden. Durch das Heißpressen entsteht eine chemische Verbindung zwischen Pulverlack und Werkstoff, die kratzfest und sehr beständig gegen Chemikalien und UV-Strahlung ist.
„Die Herausforderung bei Metallic-Tönen besteht darin, dass die Applikation auf einer heißen Formoberfläche einen ungleichmäßigen Effekt birgt, der durch die Ausrichtung der Metallic-Teilchen nach der Beschichtung zustande kommt. Die Effektausbildung unterscheidet sich bei PIMC massiv von herkömmlichen Lacken. Durch den Einsatz neuer Formulierungen und innovativer Rohstoffe konnten wir diese Herausforderung jetzt gut meistern.“
Daniel Hauser, Lacklaborant bei Freilacke.
Die im PIMC–Verfahren generierten Oberflächen weisen besonders gute chemische und mechanische Beständigkeiten auf und sind für den dauerhaften Einsatz im Freien bestens geeignet. Der große Vorteil des Verfahrens: Durch das Verpressen und Beschichten in einem Arbeitsgang entfällt das aufwändige nachträgliche Lackieren
Das Material ist frei von Lösemitteln, Gefahrenstoffen oder krebserregenden Rohstoffen. PIMC ist brandhemmend nach EN45545, HL3, R1 und kann dank seiner guten Eigenschaften für viele Anwendungen genutzt werden: für Küchenspülen, Duschtassen, Fassaden, Leuchten, Sportgeräte oder auch im Fahrzeugbau.
Bild oben: Metallic-Töne für den Pulverlack auf SMC/BMC-Teilen (Quelle: Freilacke)
Quelle und weitere Infos: Pressemitteilung

Comments are closed, but trackbacks and pingbacks are open.