Einer der JEC Innovation Awards ging in diesem Jahr an BMW und eine ganze Gruppe weiterer Industriepartner für die vier Kotflügelverbreiterungen (Spats) aus Carbon des Mini JCW GP limited edition, die ohne aufwendige Karosseriemodifikationen auskommen. Unter den Innovationen stach auch der kostengünstige Leichtbau hervor.
Die Spats werden in einem automatisierten Nasspressverfahren auf Spritzgussträger aus Kunststoff aufgebracht. Der eingesetzte Zweikomponenten-Klebstoff, ein reaktives Polyurethan-Klebsystem, wird durch ein Kompaktdosiersystem C-DS von Rampf Production Systems automatisch, schnell und präzise appliziert. Das Dosiersystem war dank eines modularen Aufbaus einfach in die Gesamtfertigungslinie zu integrieren. Eine permanentes Überwachen verschiedener Prozessparameter wie Drücken, Temperaturen und Füllständen mit grafischen Übersichten unterstützen die Prozesssicherheit.
Ausgestattet ist das Dosiersystem mit dem Mischsystem MS-C 100. Damit können zwei bis 120 Gramm Klebstoff pro Sekunde dosiert werden. Es ist kompakt und schafft dadurch mehr Freiräume für komplexe Bauteilkonturen – ein entscheidender Vorteil beim Anbringen der Kotflügelverbreiterungen im preisgekrönten Anwendungsfall.
Bild oben: Eine servogesteuerte Ceramic-Ventiltechnik des Mischsystem MS-C 100 sorgt für Zuverlässigkeit und Reproduzierbarkeit des Auftrags. (Quelle: Rampf)
Quelle und weitere Infos: Pressemitteilung, AutoCAD-Magazin

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