Mehrwöchige Tests eines Flüssigwasserstoff-Treibstoffsystems für die Fliegende Brennstoffzelle „Flying Fuel Cell (FFC)“ von MTU Aero Engines verliefen erfolgreich. Nach Unternehmensangaben zeigte sich die Systemarchitektur sicher und zuverlässig. Mit der Entwicklung der FFC treibt der Triebwerkshersteller die vollständige Elektrifizierung des Antriebsstrangs konsequent voran.
Zusammen mit MT Aerospace entwickelt der Antriebsspezialist ein komplettes Flüssigwasserstoff-Treibstoffsystem für die zivile Luftfahrt, das aus Tanks, Sensoren, Wärmetauschern, Ventilen, Sicherheitssystemen und Regelung besteht. MT Aerospace zeichnet für den Flüssigwasserstofftank verantwortlich und hat am Unternehmenssitz in Augsburg das erste System erfolgreich getestet.
Jetzt zog der Triebwerkshersteller nach: Der erbrachte Nachweis ist deshalb besonders, weil die Tests mit flüssigem Wasserstoff erfolgten, dem tatsächlichen FFC-Betriebsmedium. Nachdem die Funktionalität jetzt vollumfänglich bestätigt wurde, werden die Partner ihre Fähigkeiten nun auf Leichtbau, Integrationskonzepte und optimierte Raumausnutzung fokussieren.
Bild oben: 2026 sollen Tests eines produktnahen FFC-Full-System-Demonstrators erfolgen – das Flüssigwasserstoffsystem ist dann ein zentraler Bestandteil. (Quelle: MTU Aero Engines)
Quelle und weitere Infos: Pressemitteilung
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Martina Vollmuth
Pressesprecherin Technologie
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MTU Aero Engines AG
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