Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert den Ausbau der additiven Fertigung am Kompetenzzentrum Leichtbau der Hochschule Landshut mit mehr als einer Million Euro. Künftig soll es dort eine Anlage zur additiven Fertigung von Metallen aus dem Pulverbett geben.
Mithilfe des neuen 3D-Drucker sollen künftig Leichtbauplattenstrukturen („Lattice-Plattenstrukturen“) gefertigt und anschließend geprüft werden, welche die Möglichkeiten der heutigen Technik im Hinblick auf den Form- und Stoffleichtbau bestmöglich ausreizen. Strukturwandstärken von 0,2 Millimetern oder geringer ermöglichen die Integration von steifigkeits- und festigkeitsoptimierten zellularen Strukturen auch in kleineren Leichtbauteilen, wie sie auf Basis klassischer Fertigungsmethoden nicht möglich ist.
Die WissenschaftlerInnen können damit die Fertigung und das Leichtbaupotenzial von reproduzierbar herstellbaren und kraftflussgerechten Lattice-Plattenstrukturen erforschen, um diese neuartigen und extrem leichten Stützstrukturen im Rahmen von Folgeprojekten in Leichtbauteilen zu integrieren.
Die neue Anlage auf Basis des Laserschmelzens (Laser-Powder Bed Fusion, L-PBF) erweitert damit die bereits vorhandene, umfangreiche Ausstattung des LLK im Bereich der additiven Fertigung um eine weitere aktuelle Fertigungsmöglichkeit für Metalle. Das Projekt startet im April, die Anlage wird voraussichtlich bis Ende des Jahres geliefert.
Bild oben: Das „Arbeitszimmer“ der WissenschaftlerInnen am Kompetenzzentrum Leichtbau (Quelle: Hochschule Landshut)
Quelle und weitere Infos: Pressemitteilung

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