Eine Hochtemperatur-Presse für die Materialentwicklung gab ein japanischer Faserhersteller bei Wickert Maschinenbau in Auftrag. Der Anwenderbericht dazu erschien gerade im Plastverarbeiter, geschrieben von Thomas Klimpl, Leiter Marketing bei Wickert Maschinenbau.

Neue Fasermaterialien für den Leichtbau entstehen unter anderem, indem verschiedene Materialien zum Beispiel durch Verpressen miteinander verbunden werden. Die Anforderungen an die Hochtemperatur-Presse zu diesem Zweck waren anspruchsvoll: besonders präzise musste sie sein und viele technische Neuerungen aufweisen, etwa maximale Freiheitsgrade bei Einstellung und Programmierung.

Die technischen Daten der Presse und der Projektablauf sind beim Plastverarbeiter nachzulesen. Die Presse WKP 3000 S wird auch im folgenden Video vorgestellt

Die wichtigsten Fakten: Da die Teile möglichst genau und hochgradig reproduzierbar sein sollen, ist eine exakte Temperaturführung im Werkzeug der Hochtemperatur-Presse unerlässlich. Die geforderte hohe Präzision – auch bei komplexen Geometrien – ist durch eine Vakuumkammer möglich, die alle Drücke einstellen kann – vom Unterdruck bis hin zum atmosphärischen Druck. Die digitale Vernetzung mit einem Remote Monitoring Service des Herstellers hilft, die Prozesse zu optimieren und bei Ausfällen oder Ungenauigkeiten einzugreifen.


Composites Europe Halle 9, D15


Quelle und weitere Informationen: Plastverarbeiter, Wickert

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