Im Forschungsprojekt Utilitas entstehen leichte Sammelbehälter für Elektro-Müllautos aus Leichtmetallen und Faserverbundkunststoffen. Damit soll das Transportvolumen der Fahrzeuge erweitert werden, die aufgrund der Energiespeicher weniger Abfall transportieren können als konventionell angetrieben Müllfahrzeuge.

Bild oben: Die Behälter entstehen in alternativer Mischbauweise auf Basis von Aluminiumprofilen und Composite-Platten. (Quelle: Fraunhofer IWS)

Teilausschnitt der Aufbaustruktur mit den vier zum Einsatz kommenden Fügetechnologien: Kleben, mechanisches Fügen, thermisches Direktfügen und hybrides Fügen. (Quelle: Fraunhofer IWS)

Die Projektpartner beabsichtigen, neben den Sammelbehältern auch die passende Fertigungstechnologien zu erstellen. Wichtig dabei ist, dass die Behälter auch in der Kleinserie profitabel gefertigt werden können und sich in einer Werkstatt vor Ort bei Schäden reparieren lassen. Letzteres ist bei Faserverbundbauteilen eine spezielle Herausforderung.

Die Behälter basieren auf einer Konstruktion aus Aluminiumgerüsten und glasfaserverstärkten Thermoplast-Platten. Erste Prototypen sollen Anfang 2021 erstellt sein. Vor allem kommunale Betriebe sollen von der Neuentwicklung profitieren – möglicherweise bereits innerhalb von zwei Jahren.

Beteiligt am Projekt sind das Fraunhofer IWS Dresden, die Professur für Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung der TU Chemnitz, die Marko Pfaff & Co. Spezialfahrzeugbau GmbH, die Car systems Scheil GmbH & Co. KG, die Profil Verbindungstechnik GmbH & Co. KG und die EBF Dresden GmbH.


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Quelle und weitere Infos: Fraunhofer IWS, Leichtbau Sachsen, Oiger, Electrive.net, Springer Professional, Elektroniknet.de

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