3D-Druck für FVK: Produktionskosten simulativ abschätzen

3D-Druck für FVK: Produktionskosten simulativ abschätzen

Durch neuer Funktionen der Plattform Digimat für Simulation und virtuelle Fertigung lassen sich die Produktionskosten für polymerbasierte, additiv gefertigte Teile gegenüber herkömmlichen Verfahren analysieren. Mit der aktuellen Version können Anwender den 3D-Druckprozess simulieren und die Produktionskosten für jedes einzelne Bauteil vorausberechnen – inklusive Material- und Energieverbrauch, Arbeitsaufwand, sowie erforderlicher Nachbearbeitung.

Weiterhin unterstützt das Tool die Optimierung von Batch-Abläufen, die Produktionsplanung und Produktoptimierung. Basis für letzteres sind CT-Scans gefertigter Teile, mit deren Hilfe die Mikrostruktur der Verbundwerkstoffe im Bauteil überprüft werden kann. So kann nicht nur die Qualität der Teile verbessert werden, sondern auch die Simulation des Bauteil-Leistung wird verbessert, da gerade bei faserverstärkten Kunststoffen die Ausrichtung der Fasern einen direkten Einfluss auf die mechanischen Kennwerte hat.

Dazu wird das dreidimensionale RAW-Bild importiert, in ein Finite-Elemente-Modell von dessen zweiphasiger Mikrostruktur (z. B. kohlefaserverstärktes Polymer) umgewandelt und so das Bauteil-Verhalten modelliert. Durch das Einbetten dieses validierten Werkstoffmodells in CAE-Tools (Computer Aided Engineering) können Konstrukteure Analysen durchführen, die Schwankungen innerhalb eines gefertigten Teils berücksichtigen – sei es, um den Materialverbrauch zu reduzieren oder um potentielle Schwachstellen zu vermeiden.

Der Hersteller Hexagon | e-Xstream engineering bietet zu den neuen Funktionen für interessierte Anwender Webinar.

Bild oben: Analyse des Nachbearbeitungsbedarfs für den SLS-Batchdruck (Quelle: e-Xstream engineering)


Quelle und weitere Infos: Pressemitteilung

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