Leichtbau-Extruder für bessere Qualität im 3D-Druck

Hätten Sie gedacht, dass Leichtbau für 3D-Drucker wichtig ist? Mit Leichtbau lässt sich die Bauteilqualität additiv gefertigter Bauteile verbessern, wenn das Verfahren auf der Materialextrusion beruht, so die Wissenschaftler der Universität Bayreuth.

Bei der Materialextrusion wird ein erhitzter zähflüssiger Kunststoff unter hohem Druck aus einer Düse herausgepresst und anschließend weiterverarbeitet. Häufig wird in der additiven Fertigung die Qualität der auf diese Weise produzierten Bauteile gemindert, weil sich starke Schwingungen aus dem Extruder auf die Bauteile übertragen. Diese Schwingungen lassen sich jedoch reduzieren, wenn die bewegte Masse des Extruders verringert wird. Und das wiederum geschieht am besten durch leichtbauoptimierte Werkstoffe und Strukturen.

Das Projekt „Lightweight Efficiency in Additive Manufacturing“ des ingenieurwissenschaftlichen Teams am Lehrstuhl für Umweltgerechte Produktionstechnik (LUP) setzt genau hier an. Gemeinsam mit Unternehmen entwickeln die Projektpartner einen Leichtbau-Extruder, der die Möglichkeit bietet, leichte und passgenaue Bauteile mit hoher Oberflächenqualität zu drucken.

Bild oben: Bauteilfertigung mit dem 3D-Druck-Verfahren Materialextrusion. (Quelle: LUP)


Quelle und weitere Infos: Universität Bayreuth, Maschinenmarkt

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