Alles im Lack: Mit Laser Oberflächenverunreinigungen aufspüren

Um Oberflächen genau zu untersuchen und Kontaminationen festzustellen, kommt die laserinduzierte Plasmaspektroskopie – kurz LIPS oder LIBS (engl. laser-induced breakdown spectroscopy) zum Einsatz. Dabei erhitzt ein Laser winzige Teile der Oberfläche. Diese geben bei der anschließenden Abkühlung eine spezifische Lichtstrahlung ab, die von einem Sensor analysiert werden kann. Fraunhofer-Institut IFAM hat diese Technik jetzt automatisiert.

In dem vom BMWi geförderten Projekt Alaska haben Forschende des Instituts dazu einen kompakten LIBS-Messkopf entwickelt, der auf einen Industrieroboter montiert wurde. Dieser kann automatisiert in der Fabrikfertigung eingesetzt werden, um Bauteile in laufender Produktion zu analysieren. Konkrete Anwendungsszenarien sind zum Beispiel in der Fertigung von Faserverbundkunststoffen oder bei der Vermeidung von Lackbenetzungsstörungen denkbar.

Die Analyse beschränkt sich dabei nicht nur auf Festkörper, vielmehr können auch pastöse oder flüssige Substanzen auf ihre elementare Zusammensetzung untersucht werden.

Bild oben: Kompakter LIBS Messkopf am Robotersystem Fraunhofer IFAM (Quelle: Fraunhofer IFAM)


Quelle und weitere Infos: Pressemitteilung

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