Werkstückspannsystem beschleunigt 3D-Druck

Das Unternehmen Peter Lehmann aus der Schweiz bietet bereits seit 2020 mit AM-Lock ein Nullpunktspannsystem an, mit dem der 3D-Druck von metallischen Bauteilen beschleunigt werden kann. Weil das Spannsystem für die gesamte Prozesskette einsetzbar ist – von der Vorbereitung, über den eigentlichen 3D-Druck bis zur Nachbearbeitung durch Zerspanung, Messen, Glühen bis 650°C, unterstützt es einen reibungslos fließenden und deutlich beschleunigten Fertigungsprozess. Das wiederum führt zu einer erheblichen Senkung der Prozesskosten.

„Additive Manufacturing muss eingebettet sein in ein Fertigungsumfeld, in dem sich Daten und Material in einem ausbalancierten Fluss befinden. […] Dabei ist Automation ist nicht überall sinnvoll. Unser spezielles, durchgängiges Nullpunktspannsystem AM-Lock ermöglicht einen rationellen manuellen Betrieb und lässt sich dennoch jederzeit automatisieren.“
Hansruedi Lehmann, Geschäftsführer PL Lehmann

Als Beispiele für die Einsatzmöglichkeiten das Werkstückspannsystem nennt das Unternehmen das Pulverauftragsschweißen (LMD oder DED), das selektive Lasersinterverfahren (SLS), das selektive Laserschmelzen (SLM) sowie das pulverbettbasierte Laserschmelzen (LMF).

Bild oben: AM-Lock ist ein Nullpunktspannsystem für den 3D-Druck, das sich durch hohe Flexibilität, Präzision und Prozessstabilität auszeichnet. (Quelle: Peter Lehmann)


Quelle und weitere Infos: Pressemitteilung (2020), additive (2021), mav (2020)

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