Leichte Batteriegehäuse aus höchstfestem Stahl

In einem Forschungsprojekt unter Leitung des Laboratoriums für Werkstoff- und Fügetechnik (LWF) der Universität Paderborn soll jetzt ein leichtes Batteriegehäuse aus höchstfestem Stahl entwickelt werden.

Dabei wollen sich die Partner die Vorteile von höchstfesten Stählen gegenüber den etablierten Aluminiumbauweisen zu Nutze machen. So können Strukturen aus höchstfesten Stahlschalen oder -rollprofilen vergleichsweise kompakt, und damit material- und gewichtssparend ausgelegt werden. Zudem lassen sie sich relativ einfach crashsicher konstruieren.

Insbesondere Füge- und Korrosionsschutzverfahren stehen im Fokus der Forschung. Dabei werden gezielt solche Verfahren untersucht, die eine wirtschaftliche und nachhaltige Fertigung sowohl geringer als auch großer Stückzahlen ermöglichen. Eine vollständige Lebenszyklusanalyse soll die Umweltbelastungen der Stahlvariante marktgängigen Referenzenmodellen gegenüberstellen, die in der Regel aus Aluminium-Strangpressprofilen aufgebaut sind.

Projektpartner aus der Forschung sind neben dem LWF das Institut für Kraftfahrzeuge (IKA) der RWTH Aachen sowie die Fraunhofer-Institute IPK und IPA. Das Projekt mit einer Laufzeit von zweieinhalb Jahren wird mit 1,3 Millionen EUR  durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Bild oben: Übersicht aller Projektpartner des Forschungsprojektes „Stahlbatteriegehäuse“. (Quelle: Uni Paderborn)


Quelle und weitere Infos: Pressemitteilung, Springer Professional

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