Schuler erwartet für 2021 deutliche Verbesserung

Schuler erwartet für 2021 deutliche Verbesserung

Der Pressenhersteller Schuler rechnet damit, die durch die Pandemie bedingten Rückschläge bei Aufträgen und Ergebnis in den kommenden ein bis zwei Jahren wieder aufholen zu können. Vor allem steigende Auftragszahlen im Bereich der Elektromobilität und die erfolgreiche Markteinführung digitalisierter Produkte erlaubt laut der Unternehmensleitung diese positive Prognose.

Im vergangenen Jahr waren die Orderbücher in den ersten beiden Monaten gut gefüllt, bevor Corona das Geschäft monatelang weitgehend zum Stillstand brachte. Der Auftragseingang ging 2020 um gut 20 Prozent zurück

Nach einem kompletten Stillstand im zweiten Quartal konnte Schuler im dritten und vierten Quartal zunehmend Aufträge für Anlagen zur Produktion für die Automobilindustrie und hier vor allem für Batteriegehäuse und Elektrobleche verbuchen. Gleichzeitig wirkten sich Kapazitätsanpassungen und die Umstrukturierungen der vergangenen Jahre positiv auf dsa Ergebnis aus. Beim Umsatz werde sich im laufenden Jahr der schwache Auftragsbestand Ende 2020 allerdings noch einmal bemerkbar machen.

„Es sollte uns gelingen, 2021 den schwachen Auftragseingang des Vorjahres deutlich zu übertreffen und das operative Ergebnis nach EBITA wieder positiv zu gestalten.“
Domenico Iacovelli, Vorstandvorsitzender der Schuler AG

Seit der Komplettübernahme durch die österreichische Andritz-Gruppe verzichtet Schuler auf die Veröffentlichung eigener Kennzahlen. Sie fließen bei Andritz in die Daten des Geschäftsbereichs Metals Forming ein, die das Unternehmen Anfang März veröffentlicht hat.

Bild oben: Schuler geht nach dem pandemiebedingten Einbruch positiv in die Zukunft. (Quelle: Schuler)


Quelle und weitere Infos: Pressemitteilung, Stuttgarter Zeitung, Filstalwelle

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