Machbarkeitsstudie für „InnoCarbEnergy“ bewilligt

Der Kraftwerksstandort Boxberg wird zu einem Zentrum für Leichtbau. (Quelle: Leichtbau Sachsen / Leag)

Die TU Chemnitz erhält für das Vorhaben „InnoCarbEnergy“ Fördermittel des Freistaats Sachsen. Bewilligt wurden insgesamt 300.000 Euro, die in eine Machbarkeitsstudie zu diesem Projekt fließen sollen.

Die Ergebnisse der Studie fließen in die Gründung des Forschungsstandortes in Boxberg (Landkreis Görlitz) für „grüne“ Carbonfasern ein. Beteiligt an der Gründung sind neben der TU Chemnitz das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) und das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung (IAP).

Über das Projekt haben wir bereits im November 2020 berichtet:

Kraftwerk Boxberg wird Forschungsstandort für Carbonfasern

Für die Machbarkeitsstudie soll eine vollausgestattete Forschungs-Pilotlinie zur Herstellung von Carbonfasern konzipiert und aufgebaut werden, um neuartige Fertigungsverfahren und Methoden des Energiemanagements zu entwickeln und unter praxisnahen Bedingungen zu erproben. Weiter ist geplant, die Pilotlinie um textilbildende und kunststofftechnische Fertigungsmodule sowie automatisierte Schnittstellen für die energieeffiziente Bauteilherstellung zu ergänzen. Mit Unternehmen vor Ort sollen dann carbonfaserverstärkte Leichtbaustrukturen und -systeme für mobile Anwendungen entwickelt werden, die in mobilen Anwendungen genutzt werden.


Quelle und weitere Infos: Sächsische.de, FreiePresse.de, Pro Lausitz.de

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