Leichtbau auf den Punkt: Aluminium- und Magnesiumguss verbinden in Mobilität und Luftfahrt geringes Gewicht mit großserienfähigen Fertigungsstrategien und rücken damit vom Werkstoffthema zur industriellen Schlüsseltechnologie auf – so das Fazit des Foundry Planet zum China Die Casting Congress 2026
Leichtbau rückt im chinesischen Druckguss vom Technikthema zur strategischen Industriefrage auf. Die Webseite Foundry-Planet beschreibt den China Die Casting Congress 2026 als Signal dafür, dass Aluminium- und Magnesiumguss in Bereichen wie New Energy Vehicles, Luftfahrt und Elektronik stärker in den Mittelpunkt rücken. Im Zentrum stehe dabei nicht nur das weitere Reduzieren des Gewichts, sondern auch die Frage, inwieweit sich leichtere Gusslösungen industriell breit und wirtschaftlich umsetzen lassen. Simulation, datenbasierte Prozesssteuerung und KI-gestützte Qualitätssicherung entwickeln sich – so Foundry Planet – zu wichtigen Hebeln, um steigende Bauteilkomplexität wirtschaftlich beherrschbar zu machen.
Der Kongress stellte Aluminium als technologisch etablierten Werkstoff mit wachsender Anwendungstiefe heraus, etwa für Karosseriestrukturen und Batteriegehäuse. Magnesium wird als Werkstoff mit noch größerem Leichtbaupotenzial eingeordnet, zugleich aber mit offenen Aufgaben bei Korrosions- und Kriechbeständigkeit. Daraus entstehe ein Bild, das die Branche als „steady Aluminium and advancing Magnesium“ beschreibt.
Diese Einschätzung spiegelte sich im Programm des Kongresses wider. Genannt wurden unter anderem ein Magnesium Alloy Die Casting Forum, ein Mega-Casting Forum sowie ein Forum zu Low-Pressure-, Squeeze- und Semi-Solid-Casting. Damit verband der Kongress Werkstofffragen direkt mit großformatigen Strukturbauteilen und industriellen Gussverfahren.
Quelle und weitere Infos: Foundry Planet
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