Das Fügen von Composites ist eine echte Herausforderung, denn die Werkstoffe gelten als schwer zu verbinden. An mechanischen Fügetechniken stehen vor allem Falzen, Kleben, Nieten oder Schrauben im Fokus der Forscher. Allerdings werden beim Nieten durch das Stanzen des Vorlochs die Faserschichten durch Delamination geschädigt. Auch beim Bohren wird das Bauteil geschwächt. Zudem ist die Kraftübertragung zwischen den beiden zu fügenden Komponenten lokal sehr begrenzt.Weiterlesen

Das technologische Ziel des im August gestarteten Forschungsvorhabens „David“ ist, Wasserstoffdruckbehälter für das Transportwesen so leicht und ressourcenschonend wie möglich auszulegen. Dazu erarbeiten die Forschenden mittels durchgängiger Digitalisierung sowie anwendungsspezifischer Charakterisierung und Modellierung eine realistische Beschreibung der Behälterwerkstoffe und des Gesamtsystems während der Herstellung und des Produktlebenszyklusses.Weiterlesen

Die Idee des Projekts T3-Hub: Spritzgegossene Bauteile mit Fasertapes zu verstärken, um Kunststoff und damit letztlich CO2 einsparen zu können, ohne an Lebensdauer durch zu geringe Wandstärken einzubüßen. Aber ist das tatsächlich ein nachhaltiger Weg, um CO2-Emissionen zu senken? Denn eine vollständige Betrachtung muss auch das Recycling einbeziehen, das durch die Hybridisierung des Kunststoffs nicht vereinfacht wird Wir fragen deshalb in unserer Reihe „Köpfe der Leichtbauwelt“ bei Fabian Becker, Projektleiter am AZL, nach.Weiterlesen