Das Start-up Holy Technologies will den Leichtbau dekarbonisieren. Das ist ein hehres Ziel, ist das Recycling von Composites doch eine der größeren Herausforderungen im Leichtbau. Die Gründer haben eine Technologie für das Auslegen und Herstellen von CFK-Bauteilen entwickelt, bei der die Fasern als kontinuierliche Faser im Bauteil integriert wird. So lassen sich Leichtbauteile entwickeln und fertigen, die später recyclingfähig sind, ohne die Fasern zu kürzen.Weiterlesen

Ein Ansatz für Leichtbau bei Landmaschinen ist der Strukturleichtbau mit Faserverbundwerkstoffen. Im Projekt Agrilight ist es den Partnern jetzt gelungen, ein Carbon Chassis für den Krone Big X, einen Feldhäcksler, zu entwickeln. Mit der Konstruktion kann das Chassisgewicht bei gleichzeitig höherer Verwindungssteifigkeit um 50 Prozent gesenkt werden.Weiterlesen

Beim Thema Recycling von Faserverbundwerkstoffen scheiden sich die Geister: Die einen behaupten, es sei schlicht unmöglich, da es sich immer um eine schleichende Entsorgung handelt – über mehrere Recyclingprodukte und ihre Lebenszyklen. Die anderen sind überzeugt davon, dass sich Composites – insbesondere glasfaserverstärkte Kunststoffe – durchaus recyceln, in ihre Ausgangsstoffe zerlegen und gleichwertig wiederverwenden lassen. Guillaume Perben, der Gründer von Composite Recycling gehört zur zweiten Gruppe und hat für sein Recyclingverfahren ein Unternehmen gegründet. Die Inspiration dazu lieferten seine Segellleidenschaft und ein Kindergeburtstag.Weiterlesen

„Wir blicken stets optimistisch in die Zukunft. Der Leichtbau wird 2030 erheblich zur Einsparung fossiler Brennstoffe beigetragen haben. Composites werden in Rotorblättern von Windenergieanlagen und in Wasserstofftanks eingesetzt und haben ermöglicht, dass der Anteil erneuerbarer Energien in Deutschland bereits auf 70 Prozent angestiegen sein wird.“Weiterlesen

Das Wickeln von Fasern für Gebäudefassaden stellt eine einzigartige Verbindung von Ästhetik, Festigkeit und Nachhaltigkeit dar. Die Technologie kommt mit deutlich weniger Material aus als der Stahl- und Betonbau und reduziert die CO2-Emissionen erheblich. Neben Carbonfasern eignen sich auch Naturfasern, denn ein Polyurethanharz sorgt für Festigkeit und Beständigkeit.Weiterlesen

Naturfaserverstärkten Kunststoffen wird seit Jahren ein großes Potenzial nachgesagt, in technischen Serien-Bauteilen konnten sie sich bisher jedoch nicht großflächig durchsetzen. Ihr Anteil an den Faserverstärkten Kunststoffen beträgt in Europa etwa drei bis vier Prozent. Dabei steckt gerade in diesen biobasierten Werkstoffe eine Chance zum Senken des CO2-Footprints unterschiedlicher Produkte. Wir sehen uns diese Materialgruppe genauer an.Weiterlesen

Kanfit, ein israelischer Zulieferer für die Luft- und Raumfahrtindustrie, hat die Produktion eines u-förmigen Holms auf einer Automated Fiber Placement (AFP)-Anlage abgeschlossen. Das Bauteil wurde aus Carbonfasern mit Epoxidharz hergestellt, die Fasern wurden in verschiedenen Lagenausrichtungen abgelegt und der Prozess nutzte einen Nomex-Wabenkern. Bislang wurden bestimmte Komponenten für die Luft- und Raumfahrt entweder mit konventionellen Verfahren wie Hand oder waren aufgrund ihrer geometrischen Komplexität nicht herstellbar. Weiterlesen

750 Teilnehmer, über 40 Vorträge und 70 bis 80 Aussteller – das war die PIAE 2023. Nachhaltigkeit, Recycling, Rezyklateinsatz und Kreislaufwirtschaft beherrschten den Diskurs. Eindeutig vermisst habe ich Vorträge und Einsatzbeispiele von Kunststoffen oder Composites basierend auf nachwachsenden Rohstoffen sowie Themen zur Materialeffizienz oder zum ökoeffizienten Produktdesign. Aber auch mehr und deutlichere Beispiele, wie Leichtbau zu all diesen Herausforderungen einen wichtigen Beitrag leisten kann.Weiterlesen

Antefil Composite Tech, ein Schweizer Start-up, das kosteneffizientere Zwischenmaterialien für die Herstellung von Leichtbaustrukturen für industrielle Anwendungen anbietet, hat eine Vorfinanzierungsrunde in Höhe von 1,5 Mio. CHF abgeschlossen. Die Runde wurde von dem erfahrenen Unternehmer Werner Frei angeführt, der nun auch Mitglied des Verwaltungsrats des Unternehmens ist.Weiterlesen

Kernstück des Pavillons, der auf dem Campus Stadtmitte der Universität Stuttgart errichtet wurde, ist eine aktive Biege-Struktur aus Naturfasern, die an Bambus erinnert. Entwickelt wurde sie im Rahmen des Forschungsprojekts „LeichtPRO“ der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR).Weiterlesen